AsJ Baden-Württemberg

Herzlich willkommen!

In der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) sind Juristinnen und Juristen unterschiedlichster Fachrichtungen und Arbeitsgebiete, Studenten und Referendare organisiert, deren Augenmerk vor allem auf die Bereiche der Rechtspolitik gerichtet ist. In der ASJ sind überwiegend Parteimitglieder aktiv, aber auch uns Nahestehende binden wir aktiv mit ein. Wir verstehen uns als Facharbeitsgemeinschaft, die rechtspolitische Zielvorgaben formuliert und die rechtspolitische Arbeit der SPD aufmerksam begleitet und aktiv unterstützt. Die ASJ ist bundesweit organisiert und hat in den Bundesländern jeweils Landesverband und Bezirks-/Kreisverbände. Die ASJ wirkt als fachpolitische Arbeitsgemeinschaft bei allen rechtspolitisch relevanten Fragen mit. Schwerpunkte der Arbeit waren und sind Fragen verstärkter Bürgerbeteiligung, des Zuwanderungsrechts, der Rechtsberatung und des Parteienrechts. In den letzten Jahren hat die AsJ eine intensive Debatte über Probleme der Bio- und Gentechnologie begonnen. Juristenausbildung, arbeitsrechtliche Fragen und die Weiterentwicklung des europäischen Verfassungsrechts sind ebenfalls aktuelle Beratungsgegenstände. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über Ihre ASJ vor Ort. Übrigens die Mitarbeit in der ASJ ist willkommen.

Jan von Bargen
ASJ-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in AG 60plus
am 05.06.2026

Am Samstag, den 9. Mai 2026 fand unsere durch David Meyer ausgezeichnet organisierte Landeskonferenz mit Vorstandswahlen in den Räumlichkeiten der Landesgeschäftsstelle statt. Erstmalig machten wir von der Möglichkeit Gebraucht diese Veranstaltung in hybrider Form anzubieten und konnten so einige Teilnahmen ermöglichen, die ansonsten schwierig geworden wären.

Die vor Ort anwesenden wählten den gesamten Landesvorstand sowie Delegierte für den Bundeskongress neu.

Aus beruflichen Gründen schieden aus Isabel Cramona-Schneider und Marius Marquart aus dem Landesvorstand aus, Ihnen sei an dieser Stelle nochmal herzlich für die Arbeit in den letzten zwei Jahren gedankt. Insbesondere der Wegzug von Isabel als Aktivposten wird schwerlich zu kompensieren sein.

Der Landesvorsitz und die Stellvertretung wurde, neben zahlreichen anderen erfahrenen Beisitzern, erneut gewählt.

Neu hinzugekommen sind als BeisitzerInnen Selina Blust und Rosalie Reinisch sowie Jannes Huffmann und Malik Kartal. Eine Verjüngung die dringend angezeigt ist und über die wir uns sehr freuen.

Jannes Huffmann, Jahrgang 2004 und gebürtig aus Schleswig-Holstein. Seit 2023 Mitglied in der SPD und engagiert in der ASJ Baden-Württemberg.

Seit 2024 studiert er an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg Rechtswissenschaften und hat als Schwerpunkt deutsches, europäisches und internationales Öffentliches Recht mit dem Fokus auf Völkerrecht belegt.

Zudem bin seit 2025 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Außerhalb des Studiums begeistert von Sport und engagiert bei der HSG Freiburg.

Malik Kartal, studiert Rechtswissenschaften in Freiburg und ist seit Dezember 2024 Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. Er engagiert sich in der SPD als Vorsitzender des Ortsvereins Pfinztal, Sprecher der Jusos Pfinztal und Kreisvorstandsmitglied der SPD Karlsruhe-Land. Des Weiteren ist er Jugendberater des US-Generalkonsulats Frankfurt, Mitglied der DGAP, DGVN und des Vereins „Gegen Vergessen - Für Demokratie“. Er durfte im Landtagswahlkampf 2026 die Regierungsdirektorin und Landtagskandidatin Anneke Graner in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit beraten. Seit April 2026 ist er studentischer Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht.

Kathrin Morasch

Rosalie Reinisch, Jahrgang 1995, Studentin. Seit 2025 erneut Mitglied der SPD und engagiert in der ASJ Baden-Württemberg, der AfA Baden-Württemberg sowie im Jungen Netzwerk Sozialrecht. Interessenschwerpunkt liegen im Sozialrecht. Zudem war sie bereits in verschiedenen Kanzleien im Bereich des Straf-, Zivil- und Wirtschaftsrechts tätig.

Selina Sander, ist im Jahr 1996 geboren und verheiratet. Seit 2017 ist sie SPD-Mitglied und in ihrem Kreisverband aktiv. Beruflich ist sie als Juristin in der Landesverwaltung tätig.

Wir freuen uns auf die Tätigkeit in herausfordernden Zeiten.

Bei Interesse an einer Mitarbeit gerne melden. Auch eine Teilnahme an den offenen Landesvorstandssitzungen mit interessanten Gesprächsthemen und -partnerInnen ist jederzeit möglich. Die nächsten (online) Sitzungen sind für den 5. August 2026, 19:30 (Social Media Regulierung mit Kathrin Morasch) und 30. September, 20:00 Uhr (Europa, Erneuerungsprozess der SPD, Einbringen der ASJ in die Antragskommission mit René Repasi) geplant. Einladung folgt hier und per Mail.

Veröffentlicht in Aktuelles
am 21.04.2026

Wir laden die Juristinnen und Juristen sowie alle an juristischen Themen Interessierten in der SPD Baden-Württemberg ein zur

ASJ-Landeskonferenz

am Samstag, den 09. Mai 2026, um 11:15 Uhr

in Stuttgart, SPD-Landesverband Baden-Württemberg

Landesgeschäftsstelle, Wilhelmsplatz 10, 70182 Stuttgart

Zur besseren Planung würden wir uns über eine kurze Anmeldung an bw.arbeitsgemeinschaften@spd.de bis Mittwoch, 06.05.2026 freuen.

Es ist auch möglich online an der Sitzung teilzunehmen (Einwahldaten auf Nachfrage).

 

WICHTIGER HINWEIS: Gewählt werden kann auch, wer nicht vor Ort ist. Wählen kann allerdings nur, wer tatsächlich vor Ort ist.

Veröffentlicht in Aktuelles
am 30.03.2026

Wir haben uns sehr gefreut, dass Saskia Esken am 25. März 2026 zu Gast bei der ASJ Baden-Württemberg war. In einer sehr gut besuchten virtuellen Sitzung des Landesvorstands stand sie uns als Gesprächspartnerin zu den aktuellen politischen Fragen zur Verfügung.

Saskia hatte Wert darauf gelegt, dass sie mit uns ohne eine Vorrede ins Gespräch kommen wolle. Ganz im Mittelpunkt der Diskussion stand die Lage unserer Partei nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Saskia räumte offen ein, dass in Baden-Württemberg mit nur 10 Landtagsabgeordneten schwierig werde, zwischen den Polen von CDU und GRÜNEN wahrgenommen zu werden.

Saskia wandte sich vehement gegen das verbreitete Narrativ, die SPD trete nicht mehr für die Interessen der Arbeitnehmerschaft ein. Sie zitierte allerdings in diesem Zusammenhang Robert Paus, einen Journalisten der ZEIT. Dieser hatte geäußert, die SPD werde „als ein Hausmeister wahrgenommen, der zuverlässig die kleinen Reparaturen ausführe, dem es aber an den großen Ideen fehle.“ Saskia meinte, aus diesem Dilemma müsse unsere Partei herauskommen.

Wir diskutierten daraufhin den Wert eines neuen Grundsatzprogramms und die Rolle der Arbeitsgemeinschaften bei der Erstellung des Programms. Außerdem erörterten wir, wie die SPD in dem angekündigten Reformprozess einen sozialdemokratisch geprägten „Aufschlag“ machen könne. Angesprochen wurde auch die Frage einer besseren Kommunikation, mit neuen Formaten, um für die jungen Menschen attraktiv zu sein.

Weitere Diskussionspunkte waren die Rolle der Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die (bessere) Repräsentation der Frauen in den politischen Gremien, die Potentiale und Risiken von Social Media, vor allem im Hinblick auf die Begrenzung der Marktmacht der Tech-Riesen.

Fazit: Es war ein Ereignis, mit einer Spitzenpolitikerin der SPD ins Gespräch zu kommen, die das offene Wort pflegt und auch schwierige Punkte ohne Umschweife anspricht.

Am 9. Mai 2026 stehen die Wahlen zum Landesvorstand an. In der darauffolgenden Sitzung des Landesvorstands wollen wir uns mit den rechtlichen Fragen von Social Media befassen. Einen Impuls dazu möchte uns Kathrin Morasch geben. Eine Einladung folgt.